Für mich hat genau heute die Vorweihnachtszeit begonnen. Nicht, weil an der Käsetheke im Supermarkt wieder „Last Christmas“ gespielt wird oder im Belgusto-Shop die ersten Bestellungen des Jahres für Weihnachtsgeschirre eintreffen. Nein. Heute morgen entdeckte ich neben der Kaffeemaschine im Büro einen Teller köstlicher Mandelplätzchen.

Die backt meine Schwiegermutter immer zur Weihnachtszeit (und nur dann) für die Familie, für Freunde, für unser Team, für Kunden, Nachbarn … Unmengen! Ihre Mandelplätzchen haben es bei uns im Ort zu mittlerer Berühmtheit gebracht und sind  sogar in einem Backbuch für lokale Köstlichkeiten abgedruckt. Bevor ich die Kamera holen konnte, um den prächtigen Teller für das Blog zu fotografieren, war er allerdings schon leer. Deshalb zunächst erst einmal das Rezept.
Mandelplätzchen

250 g Mehl • 110 g Zucker • 175 g Butter • 65 g geriebene Mandeln • 1 Päckchen Vanillezucker • 1 Prise Salz • 3-5 Tropfen Bittermandelöl • eine Handvoll gebrühte, abgezogene halbierte Mandeln

So wird’s gemacht
Butter und Zucker schaumig schlagen, Vanillezucker, Salz und Bittermandelöl dazugeben. Das Mehl sieben, mit den geriebenen Mandeln vermischen und unter die Buttermasse rühren. Alles zu einem gleichmäßigen Teig verkneten und dann 30 bis 40 Minuten an einem kühlen Ort ruhen lassen. Die Masse etwa 5 Millimeter dick ausrollen und in beliebigen Formen ausstechen. Auf jedes Plätzchen eine halbe Mandel legen und ganz leicht eindrücken. Bei 190 bis 200 Grad etwa 15 bis 20 Minuten backen bis die Plätzchen goldgelb sind.